Peene paddeln
Nordkurier vom 02.07.2004
Natur pur und pommersche Geschichte
Beim Peene-Paddeln unberührte Flora und Fauna genießen - Hobby-Kanuten werden zahlreicher.
Anklam. Die 104 Kilometer lange Peene wird auch als Paddelrevier immer beliebter. Der Grund: Natur pur. Das weiß niemand besser als Frank Götz, der Touristengruppen
bei Paddeltouren führt. Unser Redaktionsmitglied durfte einen Abend bei ihm im Boot sitzen und auf der Peene paddeln.
Absolute Stille. Leise plätschert das Wasser an die Bootswand. Nur ab und zu pfeift ein Vogel, springt ein Fisch. Wer sich Mühe gibt, kann sogar das rhythmische
Paddeln bis zur Lautlosigkeit herunterpegeln. Wer das nicht will, egal, der nimmt einfach das Paddel hoch und genießt die Abendsonne der Peene. So lässt sich
nicht nur prima entspannen, sondern auf diese Weise hat man auch am ehesten eine Chance, auf Eisvögel, Graureiher, Biber, Fischotter oder Seeadler zu treffen
- sie alle leben hier. Frank Götz liebt solche Momente. Der Fluß ist seit eh und jeh von Menschenhand weitgehend verschont geblieben.
Und das durchaus zum Vorteil der Paddler,
denn diese können mittlerweile zwischen Kummerower See und Anklam in einer knappen Woche die Peene paddeln und finden etwa alle 20 Kilometer einen Rastplatz für
die Nacht.(gekürzt)
Infos:
www.kanustation-anklam.de
www.abenteuer-flusslandschaft.de




